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„Ein kleiner Tag“ ganz groß
Im
Rahmen einer Musicalnacht präsentierten die jüngsten Ganztagsschüler der
Regionalen Schule Idar-Oberstein vor „ausverkaufter“ Sporthalle das Musical „Der
kleine Tag“ von Wolfram Eicke, Hans Niehaus und Rolf Zuckowski.
Verantwortlich für die
Einübung und Durchführung der Veranstaltung waren Frau Katja Gerhardt und Herr
Jochen Lill.
Im rhythmisierten
Ganztagsunterricht lernte die Klasse 5a in der Leseförderung das Skript des
„kleinen Tages“ kennen und wurden angeregt Szenen daraus zu spielen. Dazu
sollten sich Gruppen mit höchstens 6 Schülern bilden, die sich jeweils eine
Szene aus dem „kleinen Tag“ aussuchen konnten, die Rollenverteilungen vornahmen
und auch selbstständig Regie führten.
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Der „kleine Tag“ ist sehr aufgeregt. Im Lichtreich
hinter den Sternen wartet er darauf, auf dem Lichtstrahl zur Erde zu reisen.
Doch als er von seinem Abenteuer von der Erde ins Lichtreich zurückkehrt, haben
die bedeutsamen Tage der „ersten“ und „zweiten Reihe“ nur Hohn und Spott übrig
für seine alltäglichen und wenig spektakulären Erlebnisse. Erst ein Jahr später
stellt sich heraus, welch einmaliger und besonderer Tag der „kleine Tag“
tatsächlich war, nämlich der friedlichste Tag aller Zeiten.
„Dass die Kleinen
oft größer sind, als die Großen es denken“ (Zuckowski), ist die inhaltliche
Botschaft dieses Musical-Hörspiels, dass die Kinder in einer für sie
verständlichen und ihnen angemessenen Sprache gänzlich unideologisch mit Fragen
von Zeit und Schöpfung konfrontiert. „Lass dir nicht die Zeit vertreiben, ...
deine Zeit muss deine bleiben“ oder „Du bist du – wirst nie ein andrer sein“ –
beachtenswerte Aussagen in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher
Fremdbestimmung. |
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Es spielten in der Gruppe „Lichtreich“: Katharina
Emanuelli (Sprecherin), Fabiana Schneider (Feuertag). Ann-Kathrin Worst (Entdeckung-Amerika-Tag),
Lisa-Marie Neumann (geheimnisvoller Tag) und Jana Müller (kleiner Tag).
In der Gruppe „Umzug“
wirkten Christina Runte (Sprecherin), Melisa Koc (Frau), Tim Müller (Mann),
Tobias Simon (Kind), Lena Vdovic (Nachbarin) und Marlon Frech (Bauarbeiter) mit.
Die Gruppe „Schule
für Tiere“ bildeten Igor Dornes (Sprecher), Rene Friedrichs (Geburtstagskind),
Edgar Petrosian (Kind), Papa (Christopher Grill), Niklas Worst (Hund) und
Jan-Oliver Sohne (Lehrer). |
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Die Szene „Papa und Sohn“ spielten Niklas Worst als
jugendlicher Rocker und Jan-Oliver Sohni als dessen Papa.
Es wirkten in der
Gruppe „Picknick“ Marcel Holler (Sprecher und Kind), Gabriel Witt (Papa), Dennis
Werle (Onkel) und Tim Müller als Kind mit.
In der Gruppe
„Ewigkeit“ spielten Jessica Ulrich (Sprecherin), Theresa Schwope (Feuertag),
Jessica Wittmann (Entdeckung-Amerika-Tag), Kristina Dejbus (geheimnisvoller
Tag), Lena Vdovic (23. April) und Christina Runte (kleiner Tag).
Für die
Bühnenbilderwechsel waren Lamin McRae und Lukas Pöhlmann zuständig.
(Text: K. Gerhardt) |
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