ROM 2007

Klassenfahrt nach Rom mit den Klassen 9R und 10

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Sonntag, 6. Mai 2007, morgens 4 Uhr. Alle waren bereit, den Flug anzutreten und nach Rom zu reisen. Doch das konnten wir vorerst nicht! Oliver fehlte und wir mussten noch eine halbe Stunde auf ihn warten. Als er dann endlich gemütlich eintrudelte, checkten wir in Gruppen ein. 
Nach zwei Stunden Wartezeit saßen wir endlich im Flugzeug! Während der Fluges waren einige von uns total aufgedreht und manche schliefen tief und fest. 
Als wir dann endlich in Rom ankamen und jeder seinen Koffer hatte, waren wir total geschockt als wir in den Himmel blickten: Das Wetter sah gar nicht gut aus und wir hatten Angst, dass es die ganze Woche so sein würde (Rom ist ja bekanntlich die Stadt der Sonne und da erwarteten wir 30° und strahlend blauen Himmel.) 
Als wir um 10 Uhr am Hotel „Tempio di Apollo“ ankamen, waren die Zimmer noch nicht gereinigt, da das Hotel später mit uns gerechnet hatte. Wir stellten unsere Koffer in einem Vorraum ab und traten die Programmpunkte des Tages an. Das einzige Problem war, dass der Bahnhof 4 Kilometer vom Hotel entfernt war und das hieß für uns: laufen. (Die anderen Tage liefen wir die Strecke zum Glück nur teilweise, da wir den Bus zum Bahnhof benutzen konnten.) 
Als wir nach einer kurzen Fahrt mit dem Zug am Petersplatz ankamen, sahen wir schon von weitem die Menschenmenge, die auf dem Platz versammelt war. Viele Leute verschiedener Herkunft waren da, um den Papst zu sehen, genau so wie wir auch. Als sich der Papst endlich am Fenster zeigte, jubelte die Menschenmenge und er fing an, die Menschen in verschiedenen Sprachen zu begrüßen. Nachdem er in vielen Sprachen gesprochen hatte, die wir nicht verstanden, kam nach langem Warten der Satz „Und ganz herzlich begrüße ich auch die deutschen Pilger.“ Auf den Satz hatten viele von uns gewartet und man vernahm von den zwei Klassen großen Jubel.
Nach dem Besuch im Vatikan fuhren wir Richtung Kolosseum. Leider konnten wir nicht hineingehen, da eine riesige Menschenschlange dieselbe Idee hatten wie und wir nicht angemeldet waren. Also beschlossen wir, noch ins „Forum Romanum“ neben dem Kolosseum zu gehen und den Besuch im Kolosseum zu verlegen. Anschließend entschieden wir ins Hotel zu fahren, da es schon spät war und wir die Zimmer noch beziehen mussten. Al jeder aus seinem Zimmer war, gab es auch das lang ersehnte Abendessen. Es war ein 3-Gänge-Menü, das echt super schmeckte. Nach diesem Tag fielen alle geschafft, aber glücklich, ins Bett.
Am zweiten Tag gab es um 9 Uhr Frühstück. Das Frühstück spärlich und war nicht so, wie es sich die meisten von uns vorgestellt hatten: Ein Schokobrötchen, 2 Mini-Zwieback und ein Döschen Marmelade á 25g für jeden.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit einem „Mini-Bus“ zum Bahnhof und von dort aus mit einem Zug zum „Palatin“. Der „Palatin“ ist einer der sieben Hügel Roms auf früher der Palast der Kaiser stand. Das Gelände ist riesengroß und man kann nur noch Bruchstücke von den damaligen Gebäude erkennen. Nach einer kleinen Pause ging es zum Kolosseum, wo wir eine Stunde Zeit hatten, um uns einen Eindruck über das Bauwerk zu verschaffen. Das Kolloseum war für uns alle total interessant und unvorstellbar groß. 
Als wir nach einer Stunde am Treffpunkt ankamen, gingen wir Richtung „Bocca della Verità“. Unterwegs fing es plötzlich an wie aus Eimern zu schütten. Wir sahen keine andere Möglichkeit als uns einen Umbrella (=Regenschirm) von den dortigen Straßenhändlern zu kaufen. (Die gibt es in Rom wie Sand am Meer.) Nachdem die Bangladesch-Männer (Jenna hat gleich mal gefragt woher sie kommen) ein gutes Geschäft gemacht hatten (ca. 20 Leute kauften einen Schirm, wobei man den Preis von 5 Euro auf 2 Euro herunterhandeln konnte) gingen wir weiter. Als wir am „Bocca della Verità“ ankamen, schauten wir alle dumm aus der Wäsche, denn ein handgeschriebener Zettel verriet uns, dass er geschlossen war. Also gingen wir über den Circus Maximus zurück, um in einem Restaurant zu essen. Das Essen war sehr fein und das Lokal sehr schön. 

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