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Abschlussfahrt nach Berchtesgaden
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Vom 03.07. bis 08.07.2005 machten die Klassen 8a
und 8d von Herrn und Frau Burkart eine Klassenfahrt nach Berchtesgaden in
Bayern.
Die
Hinfahrt lief wenig spektakulär ab. Bis auf einen LKW-Unfall, neben dem ein
Leichenwagen stand, passierte sonst nichts.
Das
Jugendhotel, in dem wir übernachteten, lag auf einem Berg. Da der Bus aber so
groß und die Einfahrt so eng war, hatte unsere Busfahrerin große Probleme, in
die Einfahrt zu fahren.
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Das Hotel war ganz in
Ordnung und das Essen echt gut. Das Beste war jedoch, dass wir die einzigen
Gäste und daher ganz unter uns waren. Wir nahmen mehrere Etagen ein. Alle waren nach der Hinfahrt
müde, doch schlafen gingen wir noch lange nicht. Abends gab es bis 22:00 h
zahlreiche Billardspiele; Schüler gegen Lehrer. Aber danach ging es erst richtig
los. Illegale Spiellokale öffneten in verschiedenen Zimmern. Die
Haupteinnahmequellen waren Bull und noch ein nicht ganz jugendfreies Spiel. Aber es
gab auch anständige Schüler bzw. Schülerinnen. Manche machten Schlammpartys,
auch Gesichtsmaskenpartys genannt. Dank ihnen suchten die Pickel das Weite.
In den nächsten Tagen unternahmen wir Verschiedenes, z.B. machten wir eine Wanderung. Wir fuhren von der Talstation des Jenner bis auf den Gipfel und machten uns von dort wieder auf den Weg nach unten. "Denn runter kommen sie alle. " Unterwegs staunten wir über einen Paragleiter und machten Bekanntschaft mit einem Murmeltier. (Frau Burkart war über diese Entdeckung ganz begeistert.) Doch das Beste war: Wir mussten über eine Kuhweide. |
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| Mittlerweile hatte sich die Gruppe getrennt. Der Großteil war mit Frau Burkart schon weiter vorne. Der Rest, mit Herrn Burkart, war ganz weit zurück. Als wir so locker bergab trotteten, tauchte plötzlich hinter einer Kurve ein Dutzend Kühe auf. Frau Burkarts Gruppe hatte dieses Hindernis erfolgreich überwunden, doch die Gruppe von Herrn Burkart musste dieses Hindernis noch schaffen. Allen, außer einer Person, gelang es, diese „gefährliche“ Situation zu meistern. Nur diese Person, deren Namen nicht genannt werden darf, wurde völlig hysterisch. | |||
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Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen, die Kühe zu verscheuchen, gelang es auch ihr, dieses Hindernis zu überwinden. Zur Belohnung bildete die Gruppe ein Spalier, durch das sie mit weichen Knien durchgehen konnte. Als wir endlich an der Mittelstation ankamen, machten wir erst mal eine Pause und ruhten uns aus.Danach fuhren wir mit der Seilbahn zurück zur Talstation. Dort war der Ausflug noch nicht zu Ende. Am Fuß des Jenner liegt nämlich der Königssee. Dort machten wir eine Rundfahrt mit dem Schiff. Auf dem Weg zur anderen Seite des Sees, wo die Insel St. Bartholomä liegt, spielte ein Mann mit seiner Trompete ein Lied. Der Berg warf das Echo der Trompete zurück.Auf der anderen Seite des Sees machten wir wieder eine Entspannungspause, tranken etwas und machten so lange Wasserschlachten, bis alle nass waren.
An einem anderen Tag
fuhren wir nach München bummeln. Zunächst fand die Busfahrerin keinen
Parkplatz. Nach einiger verschenkter kostbarer Bummelzeit fand sie doch noch
einen. So mussten wir bereits nach kurzem zweistündigem Extremshopping schon
wieder zurück nach Berchtesgaden fahren.
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Auf unserer
Klassenfahrt waren wir außerdem im Salzbergwerk und erlebten dort eine super Führung.
Es gab im Bergwerk zwei furchteinflößende Bergmannsrutschen, die auch wir
hinunterrutschten. Doch das Beste war: Wir mussten über
unsere Kleidung noch Schutzkleidung anziehen. Diese bestand aus einer weißen
Hose, einer schwarzen Jacke und einem Ledernierengurt.
Im Anschluss an den
Bergwerksbesuch bummelten wir bei Sauwetter durch die Stadt. Als wir zurück zum
Jugendhotel fuhren, waren alle klatschnass.
Die
Heimfahrt war genauso ereignislos und langweilig wie die Hinfahrt. Im Bus herrschte die meiste Zeit
Totenstille, denn
alle waren stehend k.o..
Als
wir in Idar-Oberstein ankamen, stolperten wir aus dem Bus und machten uns auf den
Weg in unsere geliebten Betten.
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Abschließend ist zu
sagen, dass wir trotz der langweiligen Hin- und Rückfahrt eine super
Klassenfahrt hatten. Dies war ein toller Abschluss des achten Schuljahres.
(Text Katharina Römer)
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Erstellt am 30.5.2006(Eugen u. Jonathan)